Ich hasse Sommer und keiner versteht es?

Ich hasse Sommer, er macht mir schlechte Laune und er nervt. Das will nur keiner hören. Im Sommer ist doch alles toll und alle sind gut drauf und schlechtes Wetter ist viel schlimmer … nicht für mich. Pullover-Wetter liebe ich und im Sommer nervt die Hitze.

Ganz, ganz wichtig: Wenn du den Sommer liebst, dann gönn ich dir das. Wirklich. Ich will dir das nicht kaputtmachen. Ob du es glaubst oder nicht: Einige meiner besten Freunde mögen den Sommer.

Aber … Sommer ist für mich von allen vier Jahreszeiten die, die mich am meisten schafft. Und dass so viele den Sommer lieben, gibt mir dann schon manchmal das Gefühl, ein Außenseiter zu sein. Was mir dieses Gefühl auch gibt, sind Menschen, die mir direkt sagen, dass ich einen Knall hab, weil ich den Sommer nicht mag.

Nur hin und wieder schleicht sich auf YouTube, in Foren oder im echten Leben auch mal ein Kommentar rein, der mir vertraut wirkt: Sommer mag ich nicht, Sommer brauch ich nicht, hoffentlich ist er bald wieder vorbei.

Also, was stört uns so? Das kann ich mit diesem Text hoffentlich aufarbeiten. Aber wie vielen Menschen es ähnlich geht, kommt dann wohl nur über die Kommentare raus – und zwar hier oder unter dem YouTube-Video, das zu diesem Text gehört: Ich hasse Sommer.

Grund Nummer 1: Es ist zu warm und zu hell

Viele Menschen leiden ja unter Winter-Problemen, wie Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder sogar Depression. Aber ich habe immer, jeden Sommer, eine Tiefphase wie andere im Winter. Das ist mir erst vor ein paar Jahren wirklich klar geworden.

Ich nehme mir daher für den Früh-Sommer meist weniger vor. Denn diese Tiefphase, die mal länger mal kürzer dauert, lässt sich auch nicht einfach so überwinden. Gefühlt braucht mein Körper einfach immer Zeit, um sich an den Sommer zu gewöhnen.

Die Welt ist im Sommer weniger angenehm. Unter anderem ist die Sonne übertrieben hell. Ich will ein vernünftiges Verhältnis von Tageslicht und Nacht haben. Und ja, okay, das kann man dem Winter dann auch vorwerfen. Aber hey, immerhin hat der Winter keine Mücken, Bremsen und Zecken!

Im Sommer wird viel geschwitzt – und mein Körper geht nicht so gut mit Hitze um. Im Winter bei Kälte ziehe ich einfach mehr an. Kuschelige Kleidung fühlt sich gut an und hat einen beruhigenden Effekt. Aber wenn man einmal bei Shorts und Tank-Top angekommen ist, ist im Sommer halt Feierabend. Zumal wenig anhaben nicht immer gut ist – es sei dann, man hat literweise Sonnencreme dabei.

Gefühlt greift der Sommer all meine Sinne gleichzeitig an und ob andere das nun verstehen oder nicht: Das macht es dann schwerer, glücklich und zufrieden zu sein.

Grund Nummer 2: Menschenmassen sind anstrengend

Der zweite große Faktor, den wir kleinen Sommer-Hasser immer mal anbringen: Im Sommer ist zu viel los und die Erwartungen sind zu hoch. Da sich fast alle auf den Sommer freuen und unglaublich viel machen wollen, wirkt das manchmal einfach … übertrieben.

Und noch mal: Gönn ich euch absolut. Meine Abneigung gegen Sommer heißt überhaupt nicht, dass ich finde, andere müssten es genauso sehen. Aber man bewegt sich da eben in entgegengesetzte Richtungen: Manche lieben den Trubel, die vielen Aktivitäten und die Menschenmassen – und manch andere wollen genau das vermeiden.

Volle, verschwitzte und stinkende Busse. Verstopfte Autobahnen. Ständiger Lärm und Dreck an eigentlich eher schönen Orten wie Parks oder Stränden.

Ich mag Balance. Und Sommer ist extrem.

Einige werden jetzt sagen: Aber im Sommer sind die Leute doch immer so viel besser gelaunt als im Winter. Stimmt für viele. Aber im Sommer fackeln Menschen auch Wälder ab und werden aggressiv. Das ist statistisch sogar belegbar (Informationen zu „Hitze-Aggressionen“).

Außerdem kombinieren viele Alkohol mit Hitze. Auch nicht immer schön anzusehen. Hitzestress führt bei einigen (wie mir) dazu, dass wir keinen Bock mehr haben und uns zurückziehen – was andere nicht immer akzeptieren wollen. Manche entscheiden sich halt, ihre eigenen Probleme auch zu den Problemen andere zu machen.

wieso mag ich sommer nicht?

Grund Nummer 3: Die Vorzüge der anderen Jahreszeiten

Wenn jemand was Schlechtes über den Sommer sagt, kommt als Gegenreaktion oft: Ja, aber im Winter! Da geh ich auch irgendwie mit, auch der Winter hat einige echt ekelige Seiten. Wie gesagt: Ich stehe auf Balance und Extreme mag ich nicht. Ich hab auf 35 Grad fast genauso wenig Bock wie auf Minus 15.

Also ist dieser letzte Teil jetzt nicht Anti-Sommer, sondern Pro Frühling und Herbst! Da verändert sich alles. Es gibt warme Tage, weniger warme Tage, mal Sonne, mal nicht.

Im Herbst wird alles schön bunt, im Frühling alles schön grün. Mücken und Co. sind zwar zu sehen, aber sie attackieren uns nicht im Sekundentakt. Wenn uns kalt ist, ziehen wir was an, wenn uns warm ist, ziehen wir was aus.

Während andere warten, dass endlich Sommer wird, genieße ich den Frühling. Trauern andere dem Sommer noch nach, regt sich in mir die Freude über den Herbst.

Würde ich irgendwo leben, wo es immer warm ist, wäre meine Einstellung zum Sommer vielleicht anders. Aber da ich jedes Jahr Frühling und Herbst erleben und genießen darf, stinkt der grelle, heiße und überfüllte Sommer einfach dagegen an. Meine Laune ist am besten im Herbst und Frühling und auch wenn nicht alle so ein Problem mit Sommer haben, weiß ich, dass die Liebe für diese Jahreszeiten viele betrifft.

Aber, der Vollständigkeit halber, muss ich auch ganz ehrlich zugeben: Eine Sache, die ich dem Sommer komplett zuspreche und die ich immer lieben werde: Sommerregen und dessen Geruch – übrigens gibt es dafür sogar ein Wort, nämlich Petrichor.

22 Kommentare

  1. ich finde auch dass Sommer die schrecklichste Jahreszeit ist 🙂 Leider werden Frühling und Herbst gefühlt immer kürzer

  2. Ich mochte Sommer nur in meinen 20er Jahren: gutes Wetter, gute Leute, gute Stimmung, gute Jobs, gute Freizeit.
    Jetzt: hat sich fast ALLES ins Gegenteil verkehrt. Für mich oft nur noch eine Strapaze, es auszuhalten.

  3. Mit diesem Artikel gehe ich komplett in Resonanz. Dankeschön! Ein Hoch auf Frühling und Herbst! Besonders Juli und August haben für mich keine gute Energie.

  4. Es tut gut, zu sehen, dass es auch anderen so geht! Ich finde es auch immer schwieriger, durch den Sommer zu kommen. Bei keiner anderen Jahreszeit wünsche ich mir so sehnlichst, dass es endlich vorbei geht. Mein Körper kann mit Hitze nicht gut umgehen und ich suche die ganze Zeit nur nach Möglichkeiten, der Hitze zu entgehen. Was ich am Sommer natürlich LIEBE, ist mein Garten. Aber leider kann ich ja nicht den kompletten Sommer im Garten in einem schattigen Plätzchen verbringen, sondern muss arbeiten, einkaufen, etc. Und bei 30 Grad oder mehr macht mir auch der Garten keine Freude mehr. Bald kommt der Herbst!! ❤️

  5. mir gehts genauso. Ich bin 75 und konnte schon in jungen Jahren mit dem „schönen “
    Sommer nichts anfangen. Auch ich freue mich schon auf die hoffentlich kühlere Jahreszeit.
    Leider leider werden wir künftig mit längeren und wärmeren Sommern konfrontiert werden.
    Für mich als als Herzkranken ist dieser Zustand noch mehr belastend.

  6. Ich kann mich sowohl dem gesamten Artikel als auch meinen Vorschreibern nur anschließen! Ihr schreibt mir alle aus dem Herzen! Noch während den 1980er und 1990er Jahren mochte ich den Sommer sehr gerne. Nur damals waren die Sommer nicht so heiß und nicht so lang, sie waren viel milder und Hitzetage über 30°C waren noch etwas ganz Besonderes. Seit den 2010er Jahren, als Hitzesommer immer häufiger- und die Sommer immer länger und heißer wurden, mag ich den Sommer nicht mehr! Und so wurde ich vom großen Sommerfan zu einem bekennenden Sommermuffel! 😀 Früher freute ich mich jedes Jahr auf den Sommer, inzwischen graut es mir jedes Jahr davor! Hitze ist halt einfach nicht meins und es gibt nichts, das ich mehr verabscheue als Hitzewellen! Dann lieber minus 15°C im Winter! 😀 Den mag ich inzwischen sowieso lieber als den Sommer. 😉 Früher mochte ich den Herbst nicht und war immer traurig wenn der Sommer zu Ende war, inzwischen feiere ich jedes Mal das Ende des Sommers und der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit geworden! Auch den Frühling mag ich sehr gerne, ich mag alle Jahreszeiten, außer den Sommer und kann es jedes Mal kaum erwarten, bis er endlich zu Ende geht! 🙂

    • So ist es. Sommer Sonne ☀️, die heutzutage mir auf den Kopf brennt, mag ich nicht.
      Wohne am Stadtrand,da ist weniger Tam Tam. Morgens raus,was einkaufen und wieder rein. Im Herbst und Frühjahr bin ich gut drauf. Gott sei Dank muss ich nicht mehr arbeiten. In keine stickige Bahn fahren. Mich zurückziehen in meine Erdgeschoss Wohnung usw. Auch der Sommer geht vorbei.

  7. Ich kann dich gut verstehen. Extreme Temperaturen machen mich auch oft müde oder genervt. Und was mich persönlich auch stört sind die vielen Partys oder Grillfeiern, die oft bis spät in die Nacht gehen. Habe nichts gegen gemütliche Runden aber laute Musik und betrunkene Menschen in der Nachbarschaft können einem schon mal einen entspannten Abend verderben. Ich mache mir dann gerne Oropax rein, gehe früh schlafen und genieße morgens die Ruhe bei einem Spaziergang mit meinen Kindern, wenn gefühlt alle noch im Bett liegen 😄
    Liebe Grüße, dein Blog und Kanal finde ich super 👍

  8. Es ist so schön zu lesen, dass man damit nicht alleine ist. Sommer ist anstrengend. Die Hitze die Trockenheit, der Lärm, abends kann man kaum schlafen weils warm ist (schlafe eigentlich ungefähr bei 16 Grad), oder man kann nicht schlafen, weil draußen noch die Hölle los ist und man eigentlich früh ins Bett muss, weil man Frühdienst hat. Bremsen, Mücken und Zecken nerven, ständig mäht jemand Rasen, es klopft, hämmert oder sägt irgendwo. Alle meinen, dass man ständig Lust auf Unternehmungen haben müsste. Und die Tatsache, dass man auch noch in einer falschen Zeit, nämlich entgegen dem Sonnenrhythmus lebt, weil irgendwelche Schlaumeier meinten die Sommerzeit einführen zu müssen, macht das alles noch belastender für den Körper. Im Sommer bin ich immer total erschöpft und freue mich schon im Juni wieder auf den Herbst. Wenn es dann mal abkühlt, Regen und Gewitter gibt, blühe ich auf und hab das Gefühl, als würde ich von den Toten auferstehen 🤣. Das viele Licht macht mich müde und ich feiere die Tage, an denen im Sommer mal nicht ständig die Sonne scheint. Ich denke, dass es doch einige Leute gibt, die dem Sommer nicht viel abgewinnen können, haben sich aber bisher nie „geoutet“ weil sie Angst haben als „unnormal“ dazustehen. Ich denke, dass diejenigen, die mit dem Sommer nicht klar kommen die Personen sind, die noch sensibel genug sind um kleine Veränderungen sofort zu spüren und zu merken, wann etwas nicht so richtig ist. In Deutschland wird immer nur gearbeitet, wenigen sehen ein, dass der Körper dann mehr Ruhe braucht, Siesta halten müsste wie in den warmen Ländern, die das schon immer so machen. Selbst Tiere ziehen sich in der großen Hitze zurück. Leider ist unsere Leistungsgesellschaft alles andere als „nah an der Natur“, sie entfernt sich immer mehr davon, hört nicht mehr auf Bedürfnisse des Körpers, auf Zeichen aus der Natur und bewegt sich völlig entgegen eines natürlichen Gleichgewichts. Diejenigen, die mit diesem allem im Sommer nicht mehr klar kommen, sind die, die die Welt verändern könnten, weil sie noch feine Antennen haben, die ihnen nicht der ganze Wahnsinn schon abgeknickt hat. Ich finde es toll, dass es doch noch einige solcher Menschen zu geben scheint.

  9. Hallo Jennifer

    Danke für deinen Beitrag. Ich dachte immer, ich habe nicht alle Tassen im Schrank, weil mich der Sommer nervt. Ständig schwitzen, an Seen und Schwimmbädern tausende verschwitzte Leiber. Das mag und brauche ich nicht.

    Im Winter bin ich gerne aktiv und gehe ein paar mal die Woche Aquajoggen. Das mache ich im Sommer auch, aber zu den frühen Morgenstunden. Im Winter ist jede Tageszeit perfekt. Es wird früher dunkel und ich kann es mir so richtig gemütlich machen.

    Ich mag helle und warme – aber keine grellen und heißen Tage, mit jeder Menge Lärm. Und das schon, seit ich lebe.

    Liebe Grüße

  10. ich leide unter Sommerdepressionen. Das gibt es wirklich, leider in unseren Breitengraden oft unbekannt. Bei mir ist es richtig schlimm, mit Suiziddruck und allem und durch diesen klimawandelsch*ss wird es jedes Jahr schlimmer. Es ist auch schwer, diesbezüglich fachliche Hilfe zu finden, denn wie gesagt, bei uns ist das nicht bekannt. Alles, was ich über die Jahre darüber gelernt habe, habe ich aus dem englischsprachigen Raum, denn das Phänomen ist dort bekannter, wo es mehr Sonnenstunden gibt. So weiss ich, dass das viele Licht und die Hitze den Hormonstoffwechsel durcheinander bringen und so eine saisonale Depression im Sommer auslösen können; dass Menschen mit dieser Erkrankung öfter Selbstmord begehen, weil sie mehr unter innerer Unruhe leiden als ihre Pendants mit „Winterblues“. Nächtelang nicht schlafen können, totale Erschöpfung und Überforderung und Stimmungstiefs. Menschen mit Winderdepressionen kann eine Lichttherapie helfen, aber der Mensch mit Sommerdepression wird ständig getrieben, doch gefälligst „mal in die Sonne zu gehen“, damit die Stimmung besser wird, was absolutes Gift für den ist. Nein, es ist wirklich nichts, was man augenzwinkernd beschreiben muss oder als ginge es um eine einfache Abneigung gegen den Sommer. Ich schreibe das, weil ich weiss, dass es viele Menschen betrifft, die gar nicht wissen, dass sie unter dieser Erkrankung leiden weil sie nie thematisiert wird. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter. Es wird immer schlimmer werden, analog zu den heisseren Sommern, die wir uns mit dem Klimawandel eingebrockt haben.

  11. Gerade regnet es, und es ist Sommer, das finde ich schön. Ansonsten gibt es für mich im Sommer zu viele laute Leute, und es ist alles so unruhig, weil alle irgendwie überall sind. Ich mag die Ruhe im Herbst oder Winter.

  12. Danke für den Artikel, ich fühle mit dir <3 Sommer ist wirklich anstrengend und scheußlich, und dadurch das soviele ihn mögen und einen (mich) dann komisch anschauen, weil ich ihn nicht leiden kann, fühlt man sich komisch und allein. Übrigens gibt es für Menschen deren Wohlbefinden bei Regen steigt, die Regen gerne mögen auch ein Wort: pluviophil, in dem Club gehöre ich auf jeden Fall auch 😀

    • Was für ein toller Artikel und wunderbare Kommentare, die mir soo gut tun! Ich bin sehr froh, dass es euch auch so geht!
      Die grauenhafte Hitze hat mir schon immer Mühe bereitet, aber es wurde und wird wohl von Jahr zu Jahr schlimmer.. am liebsten bleibe ich den ganzen Tag mit geschlossenenen Rollläden im Haus. Sobald die Tage wärmer werden, versuche ich mit allen Mitteln, die Hitze vom Innern des Hauses fern zu halten. Denn wenn die Hitze auch dort ist und ich den ganzen Tag nur noch schwitze, ist das für mich kaum auszuhalten. Im Winter, wenn es schön kühl ist, bewege ich mich gerne, im Sommer habe ich einfach keine Energie dazu. Mein Kreislauf ist dann oft im Keller und mir wird schwindlig und übel.
      Das Ende des Sommers ist für mich das Schönste, wenn endlich wieder die Blätter farbig werden, es abends früher eindunkelt. Viele lieben den „goldenen“ Herbst, ich liebe die windigen Herbste und nebligen November. Gefühlt alle zieht es im November in die Berge an die Sonne, mich zieht es in die Stadt, wo es endlich einmal grau und nicht so grell ist.
      Strandferien sind für mich ein Graus, ich muss ab und zu meiner Familie zuliebe da durch und bin immer froh, wenn sie vorbei sind..
      Ich liebe den Winter, am liebsten mit gaaaanz viel Schnee und kalten Temperaturen, wenig Sonne. Es ist dann immer alles so schön still, die Geräusche gedämpft.
      Ausserdem kann man sich dann immer so schon in kuschelige Mäntel und Mützen packen.
      Die meisten lieben es, wenn die Tage länger werden. Grelles Licht beim Aufstehen, grelles Licht, wenn man von der Arbeit kommt. Ich hingegen liebte es schon immer, aufzustehen wenn es noch dunkel ist und aus dem Büro zu kommen, wenn es schon wieder dunkel wird. Ausserdem, ich liebe heisse Marroni, leider gibts die ja nicht im Sommer..)
      Mir graut jetzt schon wieder vor der Hitze.. es ist erst Ende Februar, aber leider fängt der Sommer und die Hitze ja immer früher an und dauert auch viel länger als früher.
      Es tut gut, hier mal alles rauslassen zu können, ohne dass man schräg angeschaut wird und immer das Gefühl hat, etwas stimme nicht mit einem..
      Ach ja, ich gehöre auch zu denen, die Regen lieben, am liebsten den ganzen Sommer lang!! Ich feiere innerlich jeden verregneten Sommertag 😉

  13. Ich mag den Sommer seit meiner Kindheit nicht.Ich war immer etwas pummelig und es war dann ein Horror ohne Jacke rauszumüssen.Ich freue mich jedes Jahr auf Herbst und Winter ,wenn es früh dunkel wird.Dann mach ich mir eine Lichterkette an und genieße die langen Abende.Ich bin jetzt nicht mehr pummelig aber ich mag den Sommer immer noch nicht.Ich bin auch am liebsten zuhause und lese oder gucke gute Serien.Draussen zu sein ist nix für mich

  14. Danke für diesen Artikel. Es tut mir gut zu lesen, dass es anderen auch so geht wie mir – ich hasse den Sommer, zumal die, die immer früher anfangen und immer heißer werden. Der Sommer ist zu grell, viel zu lange ist es hell, und er ‚verdunkelt meine Seele‘. Überall ist es zu voll und zu laut. Ich freue mich auf den Herbst und den Winter in all den schönen sich verändernden Facetten in der Natur. Dann lebe ich auf.

  15. Hallo, ich bin der Neue hier 🙂

    Wie im tollen Artikel beschrieben, gibt es im Sommer deutlich mehr Reize für mich, vor denen ich mich schützen muss. Es ist gefühlt immer hell und wenn es hell ist, sind andere Menschen aktiv. Sie machen Geräusche, erwarten von mir, dass ich aktiver werde, es ist heiß, ich schlafe schlechter usw. Vor allem treffe ich aber auch zu viele Menschen dort, wo ich ansonsten eher für mich bin und Kraft tanken kann. In der Natur.

    Im Herbst, wenn alle sich über einen warme Spätsommer und noch mal über Temperaturen um die 30 Grad freuen, fiebere ich dem Tag entgegen, wenn die Uhr umgestellt wird. Endlich ist es früher dunkel. Ein Fest.

  16. Hallo zusammen, da spricht man mir echt in vielen Punkten tief aus meiner Seele. Ich habe mich auch oft gefragt ob ich unnormal bin, mit meiner Art darüber zu denken. Wobei ich sagen muss im Urlaub finde ich es teilweise schon okay wenn das Wetter mitspielt Aber ansonsten brauche ich es irgendwie gefühlt auch nicht. Leider bin ich wohl die Einzige im Bekanntenkreis,die so empfindet. Mein Partner ist genau das Gegenteil. Ich verstehe auch diese Menschen nicht, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben und schönem Wetter hinterherjammern.
    Regen auf Dauer ist natürlich auch nicht schön….aber Hitze und dieses grelle Licht bis in den späten Abend hinein brauche ich absolut nicht. Bin ehrlich gesagt immer froh , wenn der Sommer etwas mehr ins Wasser fällt, wenns sein muss.
    Auch die Ungeziefer braucht kein Mensch.
    Man darf das alles nur nicht zu laut sagen, deshalb bin ich froh auf diese Seite gestoßen zu sein um etwas Dampf abzulassen zu können. Grins…in dem Sinne hoffen wir mal auf noch viele angenehme nicht so heiße sonnige Tage und dass diese doofe Uhrenumstellung bald ein Ende hat und dann hoffentlich die normale Winterzeit zurückkommt.
    VG

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