Kanada 2020: Wie sieht meine Planung aus? (Update #2)

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Mo-oin! Zeit für ein Update zu meinen Work&Travel Plänen. So langsam kommt nämlich Aufregung in mir auf – sind ja auch nur noch über vier Monate! Aber mal ehrlich, so ein bisschen konkreter werden die Planungen jetzt doch, also teile ich natürlich mit meinen drei Lesern, was so ansteht.

Wann geht es los?

Ich möchte spätestens in der ersten Märzwoche nach Kanada fliegen. Im Moment tendiere ich dazu, wieder direkt auf die Westseite des Landes zu fliegen, aber noch ist kein Flug gebucht, also werde ich mich wahrscheinlich noch tausende Male umentscheiden. Sobald etwas feststeht, erfahrt ihr es hier!

Wie viel Geld habe ich gespart?

Aktuell könnte ich nach Kanada fliegen und circa eine Woche überleben. Wie bereits in meinem Spar-Beitrag beschrieben, spare ich vor allem in den drei Monaten, in denen ich bei meinen Eltern wohne. Mein Ziel ist es, theoretisch genug Geld zu haben, um zwei Monate ohne Job auszukommen – was nur meiner Unsicherheit geschuldet ist, was Geldfragen angeht. Ich werde absolut in den ersten Wochen einen Job haben – aber ich könnte nicht losfliegen, wenn ich kein dickes fettes Polster hätte. Also Geldpolster. Die auf den Hüften sind längst angelegt.

Habe ich schon einen Job?

Sicher eine der Top 3 Fragen: Und was machst du dann da? Keine Ahnung. Die meisten empfehlen, sich einfach vor Ort nach einem Job umzuhören. Das will ich theoretisch auch machen, aber dann habe ich natürlich erst einmal sehr hohe Kosten für Unterkunft und Transport und, und, und.

Daher sieht mein Plan aktuell vor, erst einmal für ein paar Wochen zu wwoofen. WWOOFING ist das Arbeiten auf Farmen (meist besonders nachhaltige) für Kost und Logis. Meist arbeitet man nicht Vollzeit, kann so aber die zwei großen Faktoren Miete und Essen sparen.

Das würde mir auch die Möglichkeit geben, in aller Ruhe anzukommen und nicht gleich den Kopf zu verlieren – ein Fehler, der mir in Australien 2015 definitiv unterlaufen ist. Vielleicht erzähle ich die Horror-Story meiner Ankunft irgendwann mal auf diesem Blog.

Danach bräuchte ich für eine Weile einen Job, der mir beim Sparen hilft. Da ich nicht in die Gastronomie gehen werden (so.viel.Menschenkontakt!), wird es wohl auf Housekeeping hinauslaufen, falls mir nicht unterwegs etwas Besseres vor die Füße fällt.

 

Wie lange will ich bleiben?

Wahrscheinlich sechs Monate. Ich denke, das ist realistisch. Mein Heimweh wird garantiert schon vorher sehr schlimm sein. Doch wenn man in den kalten Monaten startet und dann den Sommer genießen kann, dann sollte das dabei helfen, die Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit im Zaum zu halten.

Bleiben dürfte ich 12 Monate und ich möchte auf jeden Fall einen mehrwöchigen Trip in die USA machen – was aber auch wieder Geld kostet! Ist euch mal aufgefallen, dass so gut wie alles Geld kostet? Wer hat sich den Quatsch ausgedacht?

Was plane ich noch für Kanada?

Ich möchte natürlich – wie ihr wohl schon wisst, wenn ihr diesen Blog gefunden habt – alles sehr ausführlich dokumentieren. Mit Fotos, Videos und Beiträgen hier auf der Seite. Dabei will ich mit euch, aber auch mit mir, vollkommen ehrlich sein.

Hoffentlich gelingt es mir so, Gleichgesinnte zu treffen. Menschen, die gerne reisen, aber keine große Aufregung brauchen oder sogar wie ich einfach introvertiert sind. Ja, die Ironie sehe ich auch, danke der Nachfrage. Aber wie immer lautet das Motto: Qualität vor Quantität.

Was passiert demnächst?

Ende November ziehe ich aus meiner Wohnung aus und bei meinen Eltern ein. Dann beginnt die heiße Sparphase, in der ich möglichst viel arbeiten will und gleichzeitig eiskalt auf Kosten meiner Eltern lebe, die glücklicherweise nur ein Kind haben, das sie sehr lieben.

Außerdem muss ich ein bisschen fitter werden, damit ich die tollen Wandertouren in Kanada auch gut durchstehen kann. Berge gibt es hier im Norden Deutschlands leider keiner, aber die Hügel der Mecklenburgischen-Seenplatte sind besser als gar nichts.

Weihnachten und Neujahr vergehen traditionell wie im Flug, dann kommen nervige Dinge wie Steuererklärung und so weiter auf mich zu. Und während ich das hier so tippe, merke ich, dass vier Monate eben doch überhaupt nicht lang sind.

Last but not least, verbringe ich unnötig viel Zeit im Internet und gucke mir Videos wie dieses an:

Bevor ihr geht, könnt ihr euch gerne noch meinen beliebtesten Beitrag auf dieser Seite ansehen: 17 Tipps für die Rundreise in Westkanada  oder einen Kommentar hinterlassen. Ihr könnt auch gehen und nie wieder kommen, dann wäre ich nicht sauer, aber sehr schwer enttäuscht. 

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