Der Gang zum Finanzamt

Ich musste dieses Woche erstmals mit dem Finanzamt in Kontakt treten. Das ist übertrieben formuliert, denn eigentlich habe ich es nur bis zum Briefkasten geschafft. Trotzdem fühlt es sich an, als würde jemand „Cersei Lannister“ sagen, wann immer er oder sie vom „Finanzamt“ spricht.

Eigentlich wollte ich damit nur kurz informieren, dass ich demnächst offiziell als freiberufliche Autorin arbeite. Sofern ich denn das Formular entsprechend richtig ausgefüllt habe. Vielleicht bekomme ich auch bald eine Nachricht in der steht: „Haben Sie das Formular von einem Vorschüler ausfüllen lassen?“ und wenn ich dann ins Büro komme wird die Dame hinter dem Tisch über ihre Brille hinwegsehen und sagen: „Ah, die Vorschülerin.“

(Ein komisches Beispiel? Das habe ich bei Brooklyn 99 geklaut.)

Falls allerdings alles klappen sollte, dann muss ich bald meine erste Rechnung schreiben. Die nächste katastrophal riesige Hürde, die im Nachhinein nicht mal mehr so hoch wirkt wie eine Bordsteinkannte. Aber erstmal macht sie Angst.

Falls zufällig jemand mit dem Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung kämpft, dann gibt es hier eine sehr tolle Seite, die so gut wie jeden Schritt erklärt. Besonders geeignet für Leute wie mich, die kein Beamtendeutsch sprechen.

https://www.freelancejunior.de/blog/post/fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung

 

                                                                                                                                                                            – Vitani S.

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